Was Eltern brauchen, damit es ihren Kindern gut geht Teil 2 (Video)
Shownotes
❣️ Was die Bedürfnisse der Eltern damit zu haben, Kindern zu geben, was sie wirklich brauchen?
👩🏻⚕️Dr. Daniela Dotzauer – Expertin für Kinderschlaf und Kinderheilkunde – ist zu Gast in "Sprich dich glücklich". Mit spreche ich über die täglichen Herausforderungen der Eltern, ihren Kindern, ihrem Umfeld und ihren eigenen Erwartungen gerecht zu werden.
⭐️Diese Episode ist genau richtig für dich, wenn du erfahren willst, wie die Gewaltfreie Kommunikation dir für deine Elternrolle helfen kann. Und du bekommst ganz konkrete Tipps aus Danielas langjähriger Praxis für Kinderschlaf, Weiterschlafen und für die Eltern-Kind-Bindung.
✍🏻 Was fordert dich am meisten, was strengt dich am meisten an in deiner Elternrolle? Eltern? Schreib mir, was dich zu diesem Thema bewegt.
Du wünscht dir erfüllende Beziehungen? Willst weniger Konflikte und Missverständnisse? Dann bist du hier genau richtig.
In dem GfK-Podcast "Sprich dich glücklich" erfährst du alles über Kommunikation und Beziehungen. Jeden Mittwoch spreche ich über Themen und Fragen rund um Kommunikation. Über Erfahrungen und Beobachtungen in meinem Alltag. Und über Hürden und Missverständnisse, die uns das Leben manchmal schwer machen. Du findest hier Inspirationen und Anregungen, wie du deine Kommunikation und deine Beziehungen verbessern kannst.
Gewaltfreie Kommunikation ist ein einfacher Weg, Gefühle und Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen. Ob Stress in der Familie, Streit in der Beziehung oder in Freundschaften: Mit GfK verstehst du besser, worum's wirklich geht, kannst du besser mit Konflikten umgehen bleibst selbst in schwierigen Situationen gelassen. Wie das du das machst erfährst in diesem Podcast.
Meine Name ist Susanne Kallista. Ich bin zertifizierter Coach und ausgebildete Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg. Un dich freue mich, wenn du den Podcast abonnierst und mir auf Instagram folgst.
Homepage Instagram Schnitt: Susanne Kallista Studio true podcast productions by Kerstin Trüdinger Musik: The Whole Spiel Audio
Transkript anzeigen
00:00:00: Was Eltern brauchen, damit sie ihren Kindern gut geht war schon letzte Woche das Thema von Sprichtig Glücklich beim GfK-Podcast.
00:00:07: Mein Name ist Susanne Kanister.
00:00:08: ich bin Trainerin und Coach für Gewaltfreie Kommunikation und ich habe mich unterhalten mit Dr.
00:00:13: Daniela Dotzauer.
00:00:14: Sie ist Expertin für Kinderheilkunde und begleitet schon seit vielen Jahren Eltern Und gemeinsam haben wir überlegt was jetzt Eltern eigentlich wirklich brauchen und wie die Gewalt freie Kommunikation sie dabei unterstützen kann.
00:00:25: Das ist also Teil zweites Gesprächs.
00:00:27: Wenn du magst, hör dir erst Teil eins an und dann komm hierher wieder zurück.
00:00:31: Und jetzt ganz viel Spaß mit der Folge!
00:00:37: Die können das mit sich alleine ausmachen und ihren eigenen Weg finden.
00:00:48: Gleichzeitig kann ich mir gut vorstellen, dass natürlich auch da das Bedürfnis da ist, sich mal mit jemandem auszutauschen und sagen Ich bin da total ratlos überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll!
00:00:56: Ich habe dafür kein Handlungsschema.
00:01:01: Und was mache ich denn dann?
00:01:02: Dann gehe ich auch ins Gespräch, nicht mit meinem Partner, dann gehe ich mit jemandem anderen ins Gespräche entweder mit so einer Position wie du es bist oder mit Freundinnen oder meinen eigenen Eltern.
00:01:14: Die haben ja auch Erfahrungen gemacht und immer mit dem Blick zu sagen, ich will mich darüber austauschen, was andere darüber denken um meine eigene Mein eigenes Handlungsjemand, was zu mir passt.
00:01:26: Was zu meiner Lebenssituation passt?
00:01:28: Was zu meinen Kindern passt um das zu finden und das mal auszuprobieren.
00:01:33: Und wenn meine Mutter dann zu mir sagt also bei uns gab es sowas nicht!
00:01:40: Das sagt die vielleicht ne?
00:01:42: Keine Ahnung.
00:01:42: Also manchmal sagen Eltern so etwas zu den erwachsenen Kindern Und vielleicht stimmt es auch.
00:01:47: Vielleicht gab's das nicht, weil andere Erziehungsmethoden da gegriffen haben die wir heute nicht mehr adäquat finden oder für uns selber unangemessen finden Dann kann ich sagen ah okay so habt ihrs gemacht.
00:01:57: ja gut Das kommt für mich nicht in Frage.
00:02:00: Also ich finde dass ist für mich Auch eine schöne Übung in der Haltung zu bleiben.
00:02:05: Ich wollte wissen ich war neugierig.
00:02:07: jetzt weiß ich ich verurteile nicht.
00:02:09: Ich kann einfach nur sagen Für mich passt das nicht ich find's für mich Nicht passend.
00:02:13: ich akzeptiere Dass ihr das damals so gemacht habt.
00:02:15: Heute möchte ich für mich was anderes.
00:02:17: Und dann könnte ich ja immer noch mit meiner Mutter im Gespräch bleiben und sagen, okay, wenn du es heute machen würdest, mit deinem heutigen Wissen?
00:02:24: Was hast denn dafür eine Idee für mich?
00:02:27: Muss ich ja nicht nur ... weil die das einig mir gesagt hat, was ich nicht gut finde ist ja das Gespräch noch nicht zu Ende.
00:02:32: vielleicht hat die aus ihrer ganzen jahrelangen Muttererfahrung ganz tolle Ideen und mit dem Blickwinkel ihre ganzen Jahre zurück, hat die dann sagt, naja also ich könnte mir auch vorstellen probier doch mal das.
00:02:46: und die kennt ja mich auch gut.
00:02:48: Die kennt mich gut, gell?
00:02:49: Die hat ganz viele Erfahrungen als würde da auch denken dass es vielleicht ganz hilfreich ist daran zu bleiben um mit ihr ins Gespräch zu gehen.
00:02:57: Das können natürlich auch Mütter machen die ein Partner haben, die können ja trotzdem mit ihren eigenen Müttern sich darüber austauschen und da was einbringen.
00:03:06: Und das würde ich dann aber auch wieder in das Paargespräch einbringen und sagen Ich habe mal mit meiner Mutter geredet oder mit deiner Mutter gredet und dir übrigens das gesagt.
00:03:16: hast du gesagt Was hältst denn davon?
00:03:20: Also du merkst schon wenn ich das auch sage Da ist immer diese Offenheit an ein Judgment oder sowas.
00:03:30: Ich möchte das wissen und denken, interessant!
00:03:33: Ach so macht ihr das?
00:03:35: Mal gucken was ich jetzt davon für mich mitnehme und ich vermute dass es ja in deiner Beratung genau darum geht, dass es hilfreich ist wenn ich reingehen denke aha die Daniela hat jetzt die und die und Ideen.
00:03:48: Das ist sehr interessant.
00:03:50: Das probiere ich mal aus.
00:03:51: was passt denn in mein Leben?
00:03:53: Was passt denn zu mir in diese konkrete Situation?
00:03:56: Das probier' ich jetzt mal aus.
00:03:58: Und wenn ich jetzt zum Beispiel nicht gerne singe und meine Stimme vielleicht mich mag und denke, Annie das finde ich doof.
00:04:04: Und total gehemmt bin, dann probiere ich doch nicht aus mein Kind in den Schlaf zu singen.
00:04:08: Dann kann man auch so rum erzählen...
00:04:11: Aber nur weil du wollen auch das gesagt hast, finde ich total wichtig dass ich mir nicht den Druck mache und sage singen ist es aber.
00:04:17: Weil ich dann denke und da bin ich wieder beim inneren Dialog wenn ich denke meine Stimme... Ich singe eigentlich nicht gerne und ich höre meine Stimmen nicht gerne, ich treffe keinen Ton und so.
00:04:28: Dann zwing' ich mich ja nicht das zu machen weil dann meine Energie aufgeregt und druckvoll ist und damit ich nicht einen guten Kontakt zu meinem Kind und das auch nicht gut koregulieren kann und eine beruhigende und langweilige und wie du so schön sagst, einschlefernde Situationen herstellen kannst.
00:04:49: Du hattest mir im Vorgespräch noch was erzählt, fand ich auch so ne tolle Geschichte mit dem zerbrochenen Keks, wollen wir die noch erzählen?
00:04:55: Ja den Keksmoment genau!
00:04:56: Den Keks
00:04:57: moment?!
00:04:57: Wir haben einen Keks Moment mitgebracht, krieg ich gleich Appetit auf Kekse.
00:05:01: Erzähl mal, was war da?
00:05:03: Naja also... Ich kenne vielleicht eh die Familien, dass ein Kind lebt sehr im Hier und Jetzt.
00:05:13: Also wir reden jetzt von der Autonomiefase.
00:05:15: ich sage mal keine Ahnung zwei drei Jahre und hier und Jetzt und hat eine klare Vorstellung wie das jetzt gehen soll.
00:05:24: und jetzt nimmt sich ein Keks und dann bricht er oder es kann genauso die Banane sein die zerbricht.
00:05:29: egal irgendwas geht kaputt.
00:05:34: Thema ja, das für das Kind ist jetzt das was es tun wollte nicht mehr möglich.
00:05:39: Weil das Kicks is kaputt oder die Banane oder was auch immer.
00:05:43: und wenn jetzt halt eine schnelle Erwachsene neigen sehr halten das nicht gut aus weil das Kind schreit weh und schimpft und schreiht und weint weil es ist kaputt.
00:05:54: Und wenn jetzt dann die Eltern kommen und sagen, was ist doch nicht kaputt?
00:05:57: Oder doch es ist kaputt.
00:05:58: Aber pass auf!
00:05:59: Hier hast du ein neues oder hier... Schau mal das ist eine Banane, die ist ganz oder hier hast du einen Keks.
00:06:03: Das passt doch gar kein Problem.
00:06:05: Wo ist das Problem?
00:06:06: uns Kind rastet aus.
00:06:10: Dann muss ich sagen mit Recht.
00:06:11: Es ist der Moment ja nicht gewürdigt worden.
00:06:14: Das Kind hat ein Thema.
00:06:15: Und das ist halt oft für Erwachsene so schwer zu verstehen.
00:06:18: Wenn hier ne Tüte hundert Keksen ist.
00:06:21: Warum nimmt jetzt das Kind nicht diesen ganzen neuen Keks oder eine neue Banane?
00:06:26: Und ich finde es total wichtig, sich ins Kind reinzuversetzen hast du ein Problem kümmert dich ums Gefühl und das Gefühl ist gerade Es is was kaputt!
00:06:36: Das kann ich ja nicht mehr ganz machen weil ich nie mehr das ganze Keks jetzt essen kann.
00:06:41: anderes ist ja ein anderes.
00:06:43: und sich da ein bisschen rein zu versetzen und es zu würdigen das ist eigentlich der Schlüssel dass man ein bisschen mitschwingt, also optimalerweise auch ja stimmt.
00:06:53: Das ist der Keks kaputt!
00:06:54: Wenn in dem Moment wo ich das würdige oder die Banane stimmt es jetzt
00:06:58: kaputt
00:06:59: und dann wird's schwer weil da muss man das aushalten miteinander.
00:07:03: Da muss man gemeinsam... Und wenn es auch einem noch so nichtig erscheint der Grund aber dieser Akt, dass sich jetzt dein Gefühl teile und das würde man Korrigulation nennen, dass mal andockt sich verbindet?
00:07:17: Ja
00:07:18: stimmt
00:07:19: ist plöt, hast du dir anders vorgestellt.
00:07:22: Und in dem Mitschwingen was bisschen auch herausfordernd ist weil es dem Erwachsenen als Nichtigkeit erscheint und viele Erwachsene wollen die schnelle Lösung und dann hier nimmt das nächste und das funktioniert halt nicht.
00:07:37: aber in dem Moment wo man ein bisschen mitschwingt dieses Gefühl achtet und ja anerkennt eigentlich Und gar nichts macht, man muss gar nix machen.
00:07:48: Ein bisschen mitschwingen und einfach da sein.
00:07:50: Dann wird eigentlich der Weg wieder offen vielleicht okay es ist
00:07:55: halt oder ich
00:07:56: esse auch nicht?
00:07:56: Ist auch wurscht!
00:07:57: Man muss ja auch keinen Keks essen, auch egal aber man kommt dann wieder raus gemeinsam.
00:08:02: Da wäre's halt so toll wenn die Eltern ein gutes Vorbild wären und nicht immer mit einer Lösung ankommen.
00:08:10: Das ist manchmal eben nicht so leicht weil man muss das Geschrei aushalten.
00:08:15: Es hat seine Berechtigung, auch das anzuerkennen.
00:08:18: Das ist eine Berechtigung von dem Kind jetzt traurig zu sein über irgendetwas was es sich anders vorgestellt hat und da würde ich mir manchmal wünschen dass es Eltern leichter fällt dieses Anzuer kennen.
00:08:34: Ja dann hatten wir ja auch gesagt genau wie können Eltern das verstehen eigentlich?
00:08:38: Dass diese Banalität das anzuerkennendes Gefühl was aus so einer Banalitäten entsteht.
00:08:45: Ich finde das aus zwei Aspekten total wichtig, weil der eine ist natürlich diese dass du bist traurig und ich wisch das nicht weg.
00:08:53: Du bist wütend, ich wische es nicht weg so.
00:08:55: Das ist ja auch was für uns als Erwachsene total wichtig ist.
00:08:58: Jedes Gefühl ist ein wichtiger Hinweis, eine wichtige Botschaft für ein unerfülltes Bedürfnis.
00:09:05: Und wie gesagt hast du einer meiner Lieblingssätze, das hast du dir anders vorgestellt.
00:09:11: Und wenn ich als Erwachsener mich an irgendwelche Situationen erinnere, wo ich mich über irgendwas aufregt zum Beispiel.
00:09:18: Wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt da können sich vielleicht viele einsortieren oder irgendwie ja Autofahre regen sich aber Radfahre auf und so gibt es bestimmt ganz ganz viele Situation jeden Tag, wo wir uns wo sich Einzelne von uns aufregen und andere überhaupt nicht.
00:09:34: Und dann kann man sich überlegen, ja das stimmt es ist eigentlich auch eine Banalität und ich möchte ja auch in meinem Gefühl in dem Moment anerkannt werden.
00:09:43: Ich kann immer denken also ich würde mich darüber nicht aufrehen aber ich kann verstehen dass du jetzt da drüber sauer bist.
00:09:51: Das ist vielleicht auch das du sagst zum Mitschwingen, das ist auch was damit gemeint ist.
00:09:59: Der Grund hätte bei mir ganz andere, würde bei mir gar nichts auslösen.
00:10:02: Es wäre mir egal ich würde den Keks einfach essen.
00:10:05: So jetzt hat es bei dir aber was ausgelöst und das kann ich ja verstehen.
00:10:08: du hast dir anders vorgestellt.
00:10:10: Du hast dir vorgestellt dass du den Kek in der Gänze in deinen Mund steckst am Stück oder abbeißt oder was auch immer.
00:10:17: Das war deine Vorstellung davon.
00:10:20: Das finde ich eine ganz wichtige Kompetenz.
00:10:22: Und Eltern könnten das besser verstehen, wenn sie versuchen würden in ihrer erwachsenen Welt sozusagen Beispiele dafür zu finden wo Sie sich wünschen dass Ihr Ihre Aufregung oder ihre Wut auf Verständnis stößt bei den anderen Personen Dass Ich wütend bin und wie gesagt es muss nicht sein dass ich auch darüber wütent bin.
00:10:43: Sondern es reicht dass ich sage ja ich kann das verstehen dass dich das jetzt wütender macht.
00:10:46: hast du dir anders vorgestellt diese Kompetenz, ich weiß nicht vielleicht... Also da kann man ja aus meiner Sicht auch nicht früh genug damit anfangen.
00:10:55: Wenn Kinder erleben dass die Gefühle das alle Gefühlen gleichwertig sind und ich habe ja schon in ganz vielen anderen Episoden auch als es um Trauer und Wut ging darüber geredet, dass es wirklich auch Eltern von größeren Kindern schwerfällt das auszuhalten und dass sie dann versuchen abzulenken oder zu trösten So abzuwiegeln ist ja nicht so schlimm.
00:11:20: Also wir haben noch andere Kekse, der schmeckt genauso gut und immer noch gut auch wenn er kaputt ist.
00:11:25: Ist alles nicht so schlimm.
00:11:26: das bedeutet ja auf der Metaebene sozusagen die Botschaft die ankommt hat mit dem keks gar nichts mehr zu tun die heißt dein gefühl was du jetzt hast is unangemessen.
00:11:38: Und diese Botschaft trägt sich bei ganz vielen, ich arbeite mit vielen Menschen die genau damit jetzt heute Probleme haben.
00:11:45: Das rauszulassen und Ärger und Wut und Enttäuschung wegdrücken weil das nicht erlaubbar sage ich mal oder weil es einfach nicht zugelassen wurde und weil sie gelernt haben von ihren Eltern früher oder später dass wir das eigentlich nicht so gerne haben, dass jemand wütend ist Wir haben es eigentlich nicht so gerne.
00:12:08: Wir haben eigentlich gern, dass alle glücklich sind bei uns am Tisch oder eher bei uns zu Hause in unserer Familie und das ist finde ich ein ganz wesentlicher Faktor der vielleicht
00:12:17: hilft
00:12:18: da reinzugehen.
00:12:19: Ich bin ja auch mal wütend und wichtig ist doch eigentlich eher zu lernen, dass ich das Gefühl wie du sagst aushalte mit dir.
00:12:26: Ich unterstütze dich dabei.
00:12:27: also ich bin jetzt für dich da, ich bleib da!
00:12:29: Ich halte das mit dir aus.
00:12:33: Guck mal, wie du dich selber regulieren kannst.
00:12:35: Und so vielleicht... Ich weiß nicht mehr, könnt ihr dann sowas sagen?
00:12:37: Okay, ist wieder gut jetzt oder willst du weglegen?
00:12:41: Oder auch gar nichts?
00:12:41: Wie du es gesagt hast, manchmal hilft auch gar nix zu sagen.
00:12:44: Genau!
00:12:44: Man kann einfach das ein bisschen aushalten und auch zur Tagesordnung dann übergehen also das gar nicht.
00:12:52: dann so jetzt hochstilisieren als großes Thema.
00:12:55: Ja, auch eine gute Idee.
00:12:56: Mir ist noch eines angefangen weil das ist auch nochmal wichtig oder ist mir wichtig, es unterstreicht.
00:13:04: Das ist jetzt einfach nochmal ein weiteres Beispiel.
00:13:06: also zum Beispiel wenn ein Kind läuft und fällt hin und wenn dann jemand sagt Es ist doch nichts passiert Da kann ich wirklich, da tue ich mir so schwer.
00:13:17: Weil es ist natürlich was passiert!
00:13:20: Es ist hingefallen und hat einen Schreck gekriegt ob's jetzt sich wehgetan hat oder nicht.
00:13:24: Und ich will echt noch mal so ein Appell Wir können einfach... das ist ja deswegen getrickert weil man will eigentlich keine Tränen Man will kein Geschrei, man will einfach funktionierende Kinder und man will jetzt nicht eins des Hinfelds und Jammat oder Weint Und dieses es ist ja nichts passiert.
00:13:39: Also ich finde, sollte man einfach aus deinem Sprachgebrauch streichen weil das ist was passiert und ich finde kann ja schon angemessen.
00:13:46: also ich habe immer gesagt wo tut's weh?
00:13:50: irgendwie?
00:13:51: auch das hilft oft, weil keine Ahnung.
00:13:53: Das ist nämlich am Anfang gar nicht so leicht zu sagen
00:13:55: wo
00:13:56: tut es weh?
00:13:57: und wenn man nicht weiß was wehtut dann tut halt das ganze Kind wehten.
00:13:59: da muss ich halt das Ganze Kind trösten sozusagen heile heile sägen wird schon wieder und man muss es auch nicht überinterpretieren bei jedem eben mini stolperer gleich hier in die große Trost Maschinerie einsteigen.
00:14:15: Das kann ja ich nicht beurteilen, auch nicht die Eltern.
00:14:17: So kann du das Kind
00:14:18: beurteilten.".
00:14:19: Und da finde ich schon einen angemessenen Umgang.
00:14:22: und ich will einfach nochmal sagen habt einfach keine Angst vor Tränen oder vor Schreien oder vor Ausbrüchen welcher Art?
00:14:30: Die sind in Ordnung dürfen Kinder haben!
00:14:32: Kinder dürfen sich so äußern und wir müssen das nicht...die Kinder beim Auer schnell ...ich weiß nicht was.
00:14:40: Die Lutscher rein, den Schnuller rein.
00:14:43: Das schnell stoppen?
00:14:44: Nee!
00:14:45: Das tut weh und das halten wir miteinander aus.
00:14:48: Es ist blöd, wenn man sich wehtut... Auch ein bisschen mitschwingen, keine Ahnung drüberreiben und das halten wir jetzt aus.
00:14:55: Und es ist einfach so ein Auer geht auch wieder.
00:14:57: Gott sei Dank!
00:14:58: Dann können wir auch wieder zur Tagesordnung übergehen.
00:15:01: Aber einfach immer zu sagen, nie ist nichts passiert.
00:15:03: Das fand ich noch mal so eindrucksvoll, wo du gesagt hast naher Gefühl... ...das darf nicht sein in der Kindheit man darf sich nicht wehtun.
00:15:11: Man muss angepasst sein, man darf nicht schreien oder funktionieren wie auch immer.
00:15:17: Und dann landen sie irgendwann bei dir.
00:15:20: Und ja, das hast du irgendwie nochmal gut.
00:15:23: In dem Verständnis von der gewaltfreien Kommunikation sind das auch Hürden.
00:15:27: Also Sachen die uns eher voneinander trennen wenn ich jetzt beschwichtige oder zu schnell tröste... ...oder ablenke auch.
00:15:37: Das fand ich auch noch gut was du gesagt hast mit den schnellen Lutschereien oder so.
00:15:41: Das ist ja Ablenkung zum einen.
00:15:44: Das heißt, ich will nicht, dass du traurig bist.
00:15:46: Gebt dir jetzt schnell was.
00:15:47: und gleichzeitig finde ich ja wenn wir an unser ganzes S-Verhalten gucken, was ganz oft mit Trost vieler wir essen ja auch, wenn wir uns etwas Gutes tun wollen und so na das kommt ja woher?
00:15:59: Das haben wir uns ja jetzt nicht als erwachsene Menschen ausgedacht sondern da kann man davon ausgehen, dass es relativ wahrscheinlich unsere Eltern uns mit Essen getröstet haben, mit Süßigkeiten oder auch mit gesunden Essen.
00:16:11: Es ist im Grunde egal was es dann ist.
00:16:13: und das also ich kann zumindest von mir sagen dass ich mir gewünscht hätte meine Mutter hätte das nicht gemacht weil ich merke dass ich jetzt mich extrem bemühen muss dieses Muster loszuwerden und mit einem neuen zu überschreiben.
00:16:28: Und wenn ich Trost brauche, eine andere Strategie zu wählen als eben was zu essen.
00:16:34: So und das finde ich in dem Kontext da kommt es auch nochmal zum Tragen.
00:16:37: also Ich finde wirklich wichtig Wenn ich verstehe dass die Gefühle quasi ein Ausdruck dessen sind dass irgendein Bedürfnis gerade zu kurz kommt oder nicht erfüllt ist so und wenn das Kind Gut beim Schmerz ist er auch noch mal klar, der Schmerzen ist ja auch eine Botschaft.
00:16:54: Dann drückt sich das halt so aus wenn ich hinfalle und auch mit dem es ist nichts passiert für dich so gut weil... Ich bin ja wirklich ne Wort-Liebhaberin und ne Wortklauberin Und da is' es genauso Wie du sagst, dass stimmt ja nicht.
00:17:07: Es IST was passiert!
00:17:08: Es ist auch nie allesgut Weil.. Das ist auch nicht so.
00:17:11: Also ich finde's so schön Wenn wir uns bemühen wirklich konkret zu benennen also konkrete zu sprechen Pauschalen aussagen.
00:17:22: Mein Lieblingsding ist ja, das macht was mit mir!
00:17:26: Dann denke ich immer so, oh nein bitte, was denn?
00:17:28: Was macht's
00:17:29: denn genau?
00:17:31: Und das ist für mich in so vielerlei Hinsicht irgendwie unangebracht und irreführend.
00:17:37: wenn man sagt es macht etwas mit mir und nichts passiert ist genauso.
00:17:41: Ich könnte dann sagen vielleicht Ja, aus Sicht der Eltern.
00:17:45: Das ist vielleicht auch noch mal ein wichtiger Punkt.
00:17:47: Aus Sicht der Eltern ist nichts Schlimmes, das sagen die da nicht?
00:17:50: Nichts Schlimmes passiert weil für die Eltern aus meiner Perspektive als Eltern ist nur was passiert wenn ein Bein gebrochen ist
00:17:56: Oder was kaputt ist?
00:17:58: Oder blutet.
00:17:58: Dann ist etwas passiert,
00:18:00: d.h.,
00:18:01: ich habe meine Elternperspektive, drücke ich damit aus, was ich jetzt sage und alles andere finde ich banal.
00:18:07: Solange man nur mal stolpert und hinfällt und nichts ist, finde ich es banal.
00:18:11: und dann wenn ich das denke immer wieder bei der Haltung, dann finde auch unangemessen dass man weint.
00:18:17: Es ist ja nicht passiert beim Weinsten jetzt so ungefähr.
00:18:19: Wenn es blutet würde ich vielleicht sagen na da sind Tränen angemessen.
00:18:24: Also das ist so, dass ich meinen eigenen Maßstab anlege.
00:18:29: Ja also ja der eigene Maßstabe.
00:18:32: Ich finde man kann sich hier schon reinfallen Könnte sich reinversetzen.
00:18:35: Der Schreck allein würde auch reichen.
00:18:37: zum Weinen, sage ich jetzt mal.
00:18:38: Man kann ja einen Schreck kriegen.
00:18:40: Ich bin doch jetzt gerade laufen gegangen.
00:18:43: Also irgendwie so ein Schreck kann ja auch... Aber man legt eben die eigenen Maßstäbe und man kann diesen Switch auf die Kinderebene nicht tun.
00:18:51: genau mit dem Keks ist doch nicht so schlimm.
00:18:53: Und im Hinfallen ist es auch nicht so schlecht.
00:18:55: Also ich finde dir einen ganz guten Move einfach zu beschreiben was passiert.
00:18:58: also ich sehe du war ein Stein da bist du drüber gestolpert?
00:19:02: Einfach zu sagen passiert ist, also wertfrei.
00:19:06: Und dann kann man immer noch einen kurzen Moment warten ob jetzt das dramatisch ist oder nicht.
00:19:11: Zwischen Reiz und Reaktion legt ein Raum.
00:19:13: Dieser wunderbare Raum.
00:19:15: Genau!
00:19:16: Aber auch das gilt ja nicht nur für emotionale Themen sondern auch einfach körperlich.
00:19:22: ich sehe schon du bist jetzt hingefallen da war echt ein Stein oder eine Wurzel oder keine Ahnung.
00:19:26: dann könnte mal je nachdem wie aufgeregt es oder was das Kind erlebt wenn er sich so richtig wehtut muss man sich mal dem Auer widmen.
00:19:36: Also ich finde ja Trostkultur, also da könnte ich ja überhaupt ein Buch darüber schreiben glaube ich.
00:19:41: weil wie geht es angemessen?
00:19:44: Ja halt so dass das Kind sich abgeholt fühlt.
00:19:48: und aber wie gesagt.
00:19:50: also das ist auch nochmal so'n Tipp wenn man irgendwie gar nicht weiß wie man's macht dann beschreibt mir einfach das was man sieht.
00:19:56: In allen möglichen Situationen ist es so hilfreich.
00:19:59: Ja, das macht auch Selbstklärung noch mal.
00:20:00: Das muss
00:20:01: ein bisschen von sich weg.
00:20:02: Aber das macht ... Es reguliert dich auch selber?
00:20:05: Selber, genau!
00:20:06: Wenn ich sage... Oft ist es ja so, wenn Kinder hinfallen erschrecken die Mütter oder die Väter auch
00:20:11: und ... Weil was vielleicht passiert ist?
00:20:12: Genau, da ist manchmal der Schreck der Eltern Da hat das Kind noch gar keinen Mux gemacht Und es fängt erst an, wenn's gehört habt, dass ein Geräusch da kam.
00:20:20: Aber wenn ich in dem Moment, wenn ich das beschreibe, sage ich beschreibe reguliere ich mich selber und sagen was ist denn jetzt eigentlich wirklich passiert.
00:20:27: Und dann kommen auch selber raus aus diese Bewertung oh mein Gott es ist hingefallen oder sowas ne?
00:20:32: Das hilft also bei dem aber auch in allen anderen Situationen ist das unheimlich hilfreich diese Objekt versuchen das objektiv zu sehen was ist jetzt tatsächlich eigentlich?
00:20:43: Was hat stattgefunden?
00:20:44: ja oder einfach auch wenn man das nicht beschreiben kann einfach auch mal warten kurz warten Weil sehr oft wird einfach viel zu schnell irgendwas
00:20:52: angeboten.
00:20:52: Das erinnert mich an mein Einstiegsding, wenn ich zu viele Sachen ... Ich muss dem Kind ja auch mal die Möglichkeit geben, ah entweder diese Entscheidung zu treffen oder bei dem Hinfallen wie du sagst da ist jetzt was passiert bis jetzt mal dieses Signal vom Knie durch den kleinen Kinderkörper angekommen ist und das Kind jetzt entscheidet, das braucht ja auch einen Moment auch die Möglichkeit wirklich zu geben und nicht so schnell reinzuspringen in jede andere Situation.
00:21:22: Also ich will jetzt nicht dafür plädieren, da mal eine halbe Stunde zugucken was passiert.
00:21:27: Das wissen ja die Eltern schon selbst aber schon wie du es gesagt hast dem Kind.
00:21:32: vielleicht hilft das dem Kind die Zeit zu geben selber zu realisieren was jetzt gerade passiert ist Und nicht mein Blick auf dass was passiert ist da jetzt auf diese Situation zu stülpen.
00:21:44: Ja absolut, ich muss nur lachen weil mir fällt eine Situation ein.
00:21:47: Da ist mein Vierjähriger dem sechsjährigen Bruder hinterher über ein schmales Brett mit einem Fahrrad, über eine kleine Schlucht und... Also so ein Brett ist halt schmal und der sechsjährige ist rüber, der vierige ganz schön schmal.
00:22:04: Und natürlich ist er von dem Brett runter macht mit dem Fahrrad einen kompletten Salto und liegt in diesem Laubhaufen zwei Meter weiter unten.
00:22:13: Ich konnte nichts beschreiben ich bin einfach nur erschrocken.
00:22:16: und dann steht er aufschüttelt sich.
00:22:18: Mama hast du gesehen wie toll ich mich abgerollt habe?
00:22:24: Gott sei Dank ist nichts passiert.
00:22:26: Aber eben dieses Mal war, weil du gerade so sagst was passiert denn?
00:22:29: das Kind muss erstmal realisieren?
00:22:30: Was ist denn jetzt passiert?
00:22:32: Hey ich habe mich cool abgerollt!
00:22:35: Also auch das gibt es manchmal.
00:22:37: aber dieses warten tatsächlich also weil ich hab mich auf schlimmstes eingestellt.
00:22:42: aber Gott sei dank ja es macht einfach Sinn mit dem kind zu schauen was ist jetzt passiert?
00:22:51: und Da wird es noch viele Dinge geben.
00:22:55: Eigentlich körperliche Dinge sind ja noch einfach.
00:22:58: Viel
00:22:58: schwieriger wird's, wenn wir emotionale Dinge miteinander aushalten müssen und das ist je nach Alter.
00:23:06: Das wird nicht unbedingt leichter.
00:23:09: Wenn die Kinder älter werden und ihre Themen haben, die wir überhaupt nicht lösen können, dann können sie oft nur miteinander authalten.
00:23:18: Kann ich mir auch gut vorstellen?
00:23:19: Also gerade warst du traurig anbelangt?
00:23:23: Aber da sehe ich es auch ganz intensiv, dass die Eltern sich in großen Gefallen tun.
00:23:27: Wenn sie an ihrer eigenen Fähigkeit mit diesem Gefühl, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen und ihre eigene Fähigkeiten arbeiten.
00:23:35: Je besser Sie das machen, desto mehr gelingt ihnen den Kindern diese Kompetenz ohne das zu erzählen.
00:23:43: Da müssen wir ja nicht darüber reden... Kinder nicht erzählt bekommen wollen, wie es geht.
00:23:47: Die wollen das vorgelebt, die brauchen das Vorbild, das vorgeliebt bekommen um das zu lernen und das ist deren Orientierung.
00:23:56: Und wenn ich vorlebe dass ich, wenn irgendwas ist Ich traurig bin Dass ich meine Traurigkeit zeige, dass mein Umfeld mit meiner Traurigkeiten umgehen kann Also dass meinen Partner damit umgehen können, dass ich traurisch bin wieder damit umgeht dass ich dann quasi mich auch selber regulieren kann wieder.
00:24:16: Davon lernt ja das Kind, gell?
00:24:19: Das heißt, müsstest eigentlich dir gar nicht große Gedanken machen.
00:24:22: wie gehe ich denn damit um wenn mein Kind mal traurig ist?
00:24:25: vielleicht müssen wir uns viel mehr Gedanken oder Eltern sich vielmehr Gedanken darüber machen Wie gut geh' ich denn mit meiner eigenen Traurigkeit
00:24:32: um?
00:24:33: und dann weiß ich ja, wenn ich mir das überlege was ich da brauche Was braucht man
00:24:38: für einen inneren Dialog?
00:24:41: Wenn ich traurig bin, dann würde ich denken... Die Traurigkeit zeigt mir, dass mir was sehr wichtig war und das ist jetzt nicht mehr da.
00:24:49: Und ich kann den Verlust betrauen.
00:24:51: Ich bin traurisch, dass es nicht mehr hier ist.
00:24:52: Ich wünschte, ich hätte noch das Ding oder die Situation, um die ich traue.
00:25:05: Welchen inneren Dialog?
00:25:06: Na ja, ich würde immer denken ... Es ist okay, dass ich traurig bin.
00:25:09: Wobei ... Da bin ich gar nicht so sicher.
00:25:11: Manchmal sagen auch Leute, das Gefühl darf sein.
00:25:15: Dann denke ich mal, wer erlaubt das?
00:25:16: Das finde ich irgendwie ein schwieriges Wort.
00:25:19: Dass man was darf.
00:25:20: Weil dann auch jemand sagt es darf nicht!
00:25:23: Aber vielleicht sage ich sowas.
00:25:26: Die Traurigkeit gehört zu mir.
00:25:27: Ist auch ein wichtiges Gefühl.
00:25:28: Das Gefühl weist mich auf was hin und wenn ich ganz dolle traurige bin heißt das für mich, dass es mir ganz doll fehlt.
00:25:34: mir das ganz dolle gewünscht hätte, was jetzt nicht eingetreten ist zum Beispiel.
00:25:39: Und ich lasse es zu und dann kann ich mir belegen wie gehe ich jetzt damit um?
00:25:46: Wille ich mich jetzt selber?
00:25:47: Brauche ich jetzt Trost?
00:25:47: Braue ich Zuspruch?
00:25:49: Brauch ich vielleicht
00:25:49: Ablenkung?".
00:25:50: Und das ist übrigens ja nochmal ein großer Unterschied.
00:25:52: wenn ich zum Beispiel zu dir sage oh ich bin so traurig und ich muss brauche... Ich brauche jetzt mal Ablenkung.
00:25:58: können wir mal zusammen ins Kino gehen oder etwas anderes?
00:26:00: Muss man über was anderes?
00:26:01: Ich brauere jetzt meinen neuen Impulsor!
00:26:03: Dann heißt es dass ich selber die Kompetenz entwickelt habe zu wissen und auch auszudrücken, was ich jetzt brauche.
00:26:14: oder ich sage oh nee Daniela heute nicht.
00:26:17: Ich möchte heute nur mich auf meinem Sofa eigeln so ich sag das und Kindern könnte helfen sowas entweder zu fragen also nicht viele Fragen zu stellen aber sozusagen was brauchst du?
00:26:31: Möchte in Armut, oder soll ich dich ein bisschen alleine?
00:26:33: Möchtest du noch ein bisschen allein
00:26:35: sein?".
00:26:37: Und dann auch da würde ich immer sagen braucht Zeit um alle darüber nachzudenken.
00:26:41: Weiß' ich jetzt vielleicht noch nicht und möglicherweise sagt das Kind... Das sind ja eh vielleicht ganz kleine Kinder ja noch nicht so.
00:26:50: aber Bei ganz kleinen Kindern würde ich vermuten, oder stimmst du mir da vielleicht zu.
00:26:56: Dass wenn ein kleines Kind was sich noch nicht so ausdrücken kann traurig ist und ich dabei sitze und merke dass es sich zum Beispiel wenn ich einen Arm nehmen will das nicht möchte und sich rausdreht dann kann ich das ja lassen.
00:27:06: Dann kann ich ja dann sitzen bleiben erstmal.
00:27:08: Da muss ich jetzt nicht in diese Umarmung wieder rein sondern kann ich einfach mal... Das heißt es drückt sich an irgendeiner Art und Weise aus wie's von mir behandelt werden möchte.
00:27:19: Dieser Satz, den sage ich jetzt zu Erwachsenen auch in anderen Kontexten.
00:27:22: Ganz oft behandle andere nicht so wie du behandelt werden willst sondern wie der Andere behandelt wären will.
00:27:29: und bei Kindern finde ich ist das noch mal viel wichtiger und auch hilfreicher wenn ich versuche zu raus also wirklich dabei zu bleiben was das Kind will und was ich jetzt zum Beispiel bräuchte.
00:27:41: Ja
00:27:42: es sind total wichtige Punkte.
00:27:44: ich habe ja da auf dem Thema wieder beim Schlafen mit dem Kuscheln zum Beispiel.
00:27:48: Viele Eltern sind ganz verzweifelt und schreiben mir, mein Kind kuschelt nicht mit
00:27:52: mir.".
00:27:53: Und dann sage ich immer her, man kommt ja nicht auf die Welt und weiß wie kuscheln geht sondern das muss man erst für sich erliegen was mal jetzt toll findet und da wäre es halt wichtig gar nicht so.
00:28:01: der erwachsene Frau hat immer die Vorstellung,
00:28:03: oh ist kuscheln!
00:28:04: Das Kind sollte sich
00:28:06: hier in die Pule kuschelen, das wär doch kuschlen.
00:28:09: aber für das Kind, was eine gewisse Spannung hatte und ganz anders drauf ist Ganz eine andere Sprache.
00:28:17: Es will halt jetzt sich nicht anschmiegen, Punkt!
00:28:20: Weil ich habe ganz viele... Dinge auf der Agenda, ich muss mich entwickeln.
00:28:24: Ich will Motorik üben, ich will dies und das.
00:28:27: Was ist denn das?
00:28:28: Da kann man nicht einfach auf Kommando
00:28:29: kuscheln.".
00:28:30: Und da finde ich es so wichtig... Weil viele schreiben mir dann ja, ich fühle mich als schlechte Mama weil mein Kind kuschelt nicht!
00:28:38: Man kommt nicht auf die Welt und weist es sofort.
00:28:41: Das wird im Laufe.
00:28:42: natürlich braucht die weltkuschelnde Menschen also Menschen sich entspannen können.
00:28:48: Korigole oder Handlungsschema zum Kuscheln.
00:28:51: Also ich wäre jetzt da, magst du kommen?
00:28:54: Ich sage meinen Eltern immer wenn sich ein Kind wegbiegt von mir dann lasse ich es weg weil gerade auch auch Babys, wenn die sich wegbiegen haben sie ihren Grund, dann packst das halt bisschen weg ins Bett oder wo auch immerhin auf dem Boden und dann stellt das Kind relativ schnell fest Ich wollte ja gar nicht weg.
00:29:12: Und dann kommt das Kind vor und dann kannst du da die Hände hin?
00:29:15: Genau, und dann will das Kind von sich aus wieder zurück.
00:29:19: Dann haben wir erst noch mal eine Chance vielleicht... ...und dann muss es sich auch in den Kopf anlehnen.
00:29:24: Das kann auch ein bisschen anders gucken weil es anders sich verhalten als sich die Erwachsene Mama sich das vorstellen.
00:29:29: Es kann trotzdem eine Verbindung sein.
00:29:36: Weil Verbindung ist egal in welchem Alter.
00:29:38: wenn wir irgendwas uns reißen wollen, brauchen wir eine Verbindung miteinander.
00:29:43: Und es ist in jedem Alter halt spannend und anders genau.
00:29:48: Wenn ich jetzt bei den Bedürfnissen der Mutter bin die jetzt Verbindungen oder Verbundenheiten möchte mit dem Kind dann hätte ich für sie als Tipp mal auszuprobieren, den Gedanken kuscheln dass das Kind sich so anschmiegt ist eine Möglichkeit in Verbindung zu sein.
00:30:05: Zu spüren was das Kind will und das auch zuzulassen ist eine andere.
00:30:09: Die ist genauso wertvoll, also wenn sie das versteht dass es nicht die einzige Möglichkeit ist in Verbindung zu sein sondern dass sie nach anderen Möglichkeiten hat und das ist ja auch was Schönes.
00:30:20: Zu festzustellen ich spüre Ich bin in Verbindung mit meinem Kind weil ich meinem Kind das gerade ermögliche was es ausprobieren will Und eben halt weg will von mir
00:30:30: Ja oder halt spannend, jetzt ist die Pflanze gerade spannender.
00:30:33: Das hast du eigentlich sehr gut gesagt.
00:30:35: nochmal das kuscheln, dass das eine das Bedürfnis des Kindes zu lesen und den Wunsch zu lesern es ist das andere weil man könnte ja dann eine Weile mit schwingen und eine weile pflanze angucken.
00:30:46: und wenn wir fertig sind mit pflanzen angucken Dann können wir vielleicht doch dann die müdigkeit spüren.
00:30:52: Jetzt spüre ich
00:30:54: sie jetzt
00:30:54: nachdem ich so lange mit der pflanzie gespielt habe.
00:30:58: Ich bin ja doch
00:30:59: müde Aber die Mutter, wie gesagt, wenn sie beide sich die Pflanze angucken ist sie ja mit ihrem Kind in Verbindung.
00:31:04: Ja genau!
00:31:10: Das ist für mich der wichtige Punkt, dass sie weiß... Die Person, die gerade quasi das Kuscheln als Verbindung empfindet, dass Sie weiß andere Möglichkeiten und Strategien um mir mein Bedürfnis nach Verbundenheit mit dem Kind zu erfüllen Und dann habe ich mehr Optionen.
00:31:28: Dann finde ich das schön und das gemeinsame Angucken finde ich auch schön, und teile jetzt den Moment mit ihm.
00:31:35: Ich denke schon deswegen ist der innere Dialog ja auch so wichtig.
00:31:39: man muss bestimmte Sachen auch bewusst denken.
00:31:43: also wenn ich jetzt nah an die Pflanze angucke oder vielleicht ist es ja auch noch was viel langweiligeres für mich als die pflanze und dann ist es vielleicht schon eine Herausforderung dann für die Mutter sagen ahja genau das ist schön.
00:31:55: und dann muss sich vielleicht bewusst denken Das ist doch eigentlich Wahnsinn, wie dieses kleine Wesen sich jetzt da so drauf fokussiert und ich den Moment teilen kann.
00:32:03: Und das sind aus meiner Sicht Gedanken die helfen das zu machen und auch in den Genuss dieses Momentes zu kommen und nicht zu denken na eigentlich wollte ich jetzt kuscheln wie lang muss ich noch die Pflanze angucken oder sowas?
00:32:19: Ich merke schon, jetzt sagst du aber wenn man der Schöpft und müde ist.
00:32:22: Ja und wenn das Kind gerade erst entdeckt hat dass es ja gucken kann und wenn aber die Mama denkt hey jetzt ist schlafen dran dann ist oft diese Ablenkbarkeit grad.
00:32:30: die halbjährigen Kinder die gucken ja nicht eine Pflanze die gucken das Licht und dies und jenes und sie sind halt ganz in einer anderen in einem anderen Agenda als jetzt die Mama weil die Mama will jetzt eigentlich Wachzeit.
00:32:41: jetzt müssen wir schlaven Interesse an der Welt und eigentlich ist es schön, wenn man das schaffen würde.
00:32:50: Dass man sagt ja ich sehe schon dich interessiert die Pflanze mehr da müssen wir noch eine weile pflanze gucken.
00:32:57: also wenn man dass dieser innere Dialog eben nicht sag ich blöde jetzt wie lang dauert denn das noch?
00:33:02: weil dann wird mir ja nicht ruhiger sondern eigentlich in dem moment ist okay pflanzen ja ok für sechs Monate alte pflanzer wichtig schau mal pflanzen.
00:33:12: Wir schauen jetzt nicht zehn Pflanzen an, wir schauen die Pflanze an.
00:33:14: Wir bleiben da mal.
00:33:16: und ja also dieser innere Dialog kann so viel bewirken ist halt nicht so leicht weil wenn man jetzt schlafen das Kind zum Schlafen bringen will ist es halt eher erstmal im ersten Gedanken hinderlich weil die Augen gehen auf und nicht zu.
00:33:36: aber das zu würdigen und zu sagen okay dann haben wir jetzt noch Augen auf und machen Pflanzen Miteinander sind wir auch verbunden, besser als ich.
00:33:49: Zwingen dich jetzt in die Entspannung?
00:33:51: Geht ja nicht!
00:33:52: Man kann ja nur locken.
00:33:53: Man kann sie nur in die Spannung locken, die Kinder nicht zwingen und manchmal muss man Pflanze gucken vorher
00:33:58: genau Oder das Licht ein bisschen runterdimmen?
00:34:00: Das geht
00:34:01: auch
00:34:01: vielleicht.
00:34:01: Aber das ist wahrscheinlich eh schon dunkel, aber die finden dann trotzdem
00:34:05: noch irgendwas.
00:34:07: Also ich will es auch ausreichend würdigen dass Eltern wenn sie in der Erschöpfung sind und müde sind und unausgeschlafen oder irgendein Zeitdruck haben wir haben ja auch Situationen wo's morgens im Kindergarten gehen muss weil danach an Sachen ansteht oder man irgendeinen Arzttermin erreichen muss Und dann halt das besonders schwierig und herausfordernd ist, dann zu sagen ja wir können natürlich alle drei Meter stehen bleiben und Steine anschauen oder dem Müllwagen zugucken.
00:34:36: Da ist mir vollkommen klar dass es eine besondere Herausforderung ist und da hilft wahrscheinlich jetzt noch mehr Der innere Dialog viel, viel früher und auch die Abstimmung vorher zu sagen wie kann ich das besser planen?
00:34:49: Wie kann ich es gut einplanen?
00:34:50: Das wäre vielleicht was wo ich denke okay.
00:34:52: Ich weiß ja!
00:34:53: Ich weiß dass ich mein Kind wann immer ich versucht habe das in einer halben Stunde fertig zu machen Kinderwagen zu setzen und loszufangen so da gab's immer Stress.
00:35:02: Es ist immer Stress für alle Beteiligten.
00:35:06: So, jetzt überlege ich mir mal will ich das jetzt jeden Tag machen oder will ich mal was anderes ausprobieren?
00:35:11: und das andere ausprobierend kann natürlich sein anders zu planen.
00:35:15: Dann sagen vielleicht jetzt wieder Leute ja aber ich schlafe eh schon so wenig kann da nicht noch eine Stunde früher aufstehen wie sollen das noch gehen?
00:35:22: Und gleichzeitig würde ich empfehlen probiere es doch trotzdem aus weil die stunde früher die du aufstehst vielleicht bewirkt Dass der ganze Tag entspannter ist und ihr viel entspanner in den abends findet und früher schlaft.
00:35:36: Und du auch nicht so gestresst und erschöpft bist, das ist ja zumindest eine Option die man mal ausprobieren könnte.
00:35:42: Ja also aus meiner Sicht ist es der Gamechanger dass man früher ständig leicht auf.
00:35:49: Es ist der Game-Changer, früher aufzustehen und mehr Zeit zu haben.
00:35:52: Ich meine es entbindet nicht die Notwendigkeit dass Kinder auch mal lernen können.
00:35:57: wir tun ich immer jeden Bagger und jeden Stein umwälzen wenn wir in die Kita gehen aber jetzt gerade das müssen wir dann vielleicht auch gar nicht weil wir ja Zuhause schon uns geblurdigt haben wie das geht mit dem Anziehen und dem Essen und dem Mithelfen usw..
00:36:13: Und
00:36:13: ich möchte alle ermutigen, das auszuprobieren und optimalerweise so mal nicht alleine ziehen.
00:36:18: Das kann man sich ja auch mal abwechseln mit der Morgenschicht.
00:36:21: Ja genau!
00:36:23: Aber da höre ich dann auch oft... Ja aber das Kind lässt sich vom Papa nicht anziehen zum Beispiel.
00:36:28: Aber das sind Dinge die muss man sowieso üben weil es ist ein... Ich sag's nochmal Kinderlernen von Väter was anderes als von Wüttern und ich finde Väter die ihre Vaterjob ausüben wollen, könnten dazu ermächtigt werden.
00:36:45: Und die Mama sagt nee heute macht's der Papa Punkt und auch das könnte man dann aushalten auch wenn es da protestiert.
00:36:51: Ja ja genau!
00:36:53: auch dazu beiträgt, dass die Mutter entlastet wird.
00:36:56: Wenn nicht alles sich immer auf sie fokussiert und sie die einzige ist, die trösten kann und die Einzige ist die anziehen kann und Die Einzigen ist die ins Bett bringen kann.
00:37:04: so das entlastete ja auch und trägt auch dazu bei Dass die Erschöpfung weniger wird und reduziert wird und dann mehr freiraum ist.
00:37:11: Ich muss übrigens die ganze Zeit dran denken.
00:37:12: meine Oma hat früher immer gesagt die hatte drei Kinder.
00:37:15: jetzt wenn Sie geschlafen haben hat ich sofort sich hingelegt da die Alles stehen und liegen lassen die nicht ein haushalt oder irgendwas.
00:37:20: der hat sich eingelegt umgeschlafen so langsam da ruhig war, um quasi jede Minute zu nutzen auf ihren Schlaf zu kommen.
00:37:31: Das ist vielleicht in manchen Situationen... Vielleicht machen das auch manche heute noch.
00:37:34: wenn man zu Hause ist es ja auch eine Möglichkeit.
00:37:37: also da ist vielleicht auch noch was was Perfektionismus und sowas anbelangt ne?
00:37:40: Also nutze ich die Zeit wenn die Kinder schlafen um mal mein Haushalt zu machen.
00:37:44: ist mir das wichtig?
00:37:46: oder gibt es Phasen, in denen ich mich entscheide den Haushalt-Haushalt sein zu lassen und meinen Anspruch ein bisschen runterzuschrauben.
00:37:53: Und lieber selbst für Sorge zu betreiben im Sinne von Ich gönne mir jetzt mal Ruhe!
00:37:58: Ich erhole mich ein bisschen und so und nicht mich selber auch in einen Erschöpfungszustand noch durch andere Umstände reinzu.
00:38:07: Puschen reinzutreiben.
00:38:08: Ja, absolut!
00:38:09: Da muss man seinen Weg finden.
00:38:11: also es sind auch unterschiedliche Wichtigkeiten.
00:38:15: Manche fühlen sich nur wohl wenn Ordnung ist in der Bude und andere sagen ne ich ist mir alles wurscht Ich brauche eine Serie oder keine Ahnung was jeder so als Entspannung empfindet.
00:38:27: Gut wäre es halt, wenn's bewusst passiert.
00:38:29: Ja genau ist eine Entscheidung.
00:38:30: Du bist nicht Opfer.
00:38:32: du musst jetzt noch die Bäsche machen oder Fenster putzen so du entscheidest dich dafür.
00:38:37: ich entscheide mich dafür das jetzt zu machen weil mir das und das wichtig ist
00:38:42: Und ich finde es so cool.
00:38:42: Ich habe wirklich auch viele Eltern Die zum Beispiel sagen wir wechseln uns jeden Abend ab mit dem Bett bringen.
00:38:48: also bei einem Kind zum Beispiel Das finde ich schon eine gute Entwicklung Weil dann ist es komplett.
00:38:56: Das Bett bringen bei einem und der andere macht einfach keine Erwachsenenleben-Leben.
00:39:00: Der kann von mir doch die Küche aufräumen oder auch nicht.
00:39:02: egal, er kann sein Ding machen.
00:39:04: Und das ist doch so hilfreich!
00:39:08: Es ist ein bisschen theoretisch weil in... Also es ist der geringere Teil.
00:39:12: meistens machen's die Mütter aber ich werde mich müde mit immer wieder als Vision Kinder können alles lernen, aber sie lernen exaktes was wir ihnen zeigen.
00:39:23: Kinder brauchen für alles ein Handlungschema.
00:39:25: Und wenn in unserer Familie das Handlungsschema heißt, wir wechseln uns beim Bettbringen ab dann wird das Kind es lernen.
00:39:31: und also ich kann nur dazu ermutigen weil wir brauchen für alle ein Handlungsschema.
00:39:37: Also wollen Kinder kommen nicht auf die Welt und haben wissen wie die Welt funktioniert, sondern sie lernen es durch uns.
00:39:43: Kann ja auch sein dass sich die beiden oder du alleine als alleinerziehender Mensch für was ganz anderes entscheidest.
00:39:49: aber wichtig ist der Punkt das du bewusst machst dich bewusst entscheidst Und dir die Optionen gibt's zu sagen, wenn es nicht... Ich probiere das jetzt mal aus.
00:39:58: Das finde ich wichtig!
00:39:59: Das würde mir gefallen.
00:40:00: So stelle ich mir das vor.
00:40:01: Ich meine, da muss man ja auch dazusagen, dass ist ja eine Vorstellung davon was sie dann denken, ob das so realisierbar ist.
00:40:07: Es steht auf einem anderen Platt.
00:40:09: So stell ich mir vor, das will ich mal ausprobieren und dann, wenns funktioniert und sich wirklich so gut anfühlt wie ich dachte, dann mache ich´s.
00:40:18: Wenn ich den Eindruck habe, nee doch nicht oder es funktioniert nicht so, Denke ich halt neu nach und denke mir was Neues aus, was besser zu meinem Leben passt.
00:40:26: Dann kann ich immer auch mehr so eine Frage stellen wie warum hat es nicht funktioniert?
00:40:30: Was hätte ich denn noch gebraucht oder was hätte ich anders gebrauchen?
00:40:33: Und dann versuche ich das!
00:40:35: und da in diesem Prozess zu bleiben, genau.
00:40:37: Wir
00:40:37: haben jetzt viel darüber gesprochen über inneren Dialog oder was man sich eben dann sagen könnte aber es gibt einfach auch Situationen wo man sich überhaupt gar nichts mehr selber sagen könnte, wo man einfach nur überleben will diese Überlebensmodus.
00:40:49: wenn ich die ganze Nacht wach bin nächtliche Wachphasen von mehreren Stunden und in der Früh wiederwacht und einfach wirklich im Schlafmangel gefangen bin Da ist das gar nicht so leicht mit sich selber zu reden, mit dem Kind zu reden.
00:41:03: Man will eigentlich nur schlafen.
00:41:06: Und an den Momenten, da muss man natürlich schon schauen wie kommen wir denn daraus.
00:41:12: Weil wenn ich nicht für mich sorge dann bin auch keine Ressource für mein Kind.
00:41:17: und ja in der Stelle wäre natürlich
00:41:21: gut,
00:41:22: wenn die letzte Energie auch noch in die Selbstfürsorge gehen würde.
00:41:25: Ja
00:41:26: total!
00:41:26: Wie gesagt kann das nur... Ich nehme das als vollkommen gegeben, dass diese Erschöpfungszustand und wo die Mütter im Überlebensmodus sind.
00:41:36: Das ist mir vollkommen klar auch wenn ich es selbst nicht erlebt habe.
00:41:40: Und gleichzeitig denke ich dann, okay ja, ich weiß, ich kann das nachvollziehen – nicht nachfühlen, sondern nachvollziehend, gedauertlich!
00:41:49: Und ich kann mir vorstellen, extreme Situationen sind.
00:41:53: Und gleichzeitig denke ich mir, wie komme ich denn daraus?
00:41:55: Wie du sagst nur durch Selbstfürsorge und wenn du nachts Wachphasen hast dann bist du ja wach!
00:42:02: Dann nutzt du diesen Moment der Wachheit um zu sagen Ja das ist eine Phase Das ist jetzt für mich sehr herausfordernd.
00:42:09: Ich brauche jetzt einen Moment oder vielleicht auch die Zuversicht.
00:42:13: Ich weiß dass geht vorüber Ich weiß es, ich kann's mir jetzt nicht vorstellen.
00:42:18: Jetzt ist das für mich wirklich mega Exorstin.
00:42:21: aber ich weiß dass es vorübergehen wird so was oder du nutzt die Zeit zu sagen okay ich kann nicht schlafen ich bin total erschöpft ich bin zu müde umzuschlafen und einfach dir die Anerkennung zu geben.
00:42:36: Das ist auch selbst für Sorge weil dein Nervensystem reguliert, das anzuerkennen dass das ist und dann werden da gewinnt es wahrscheinlich auch mehr Übungen darin das zu machen.
00:42:49: Ich kann nur empfehlen also was ist denn die Alternative?
00:42:52: Das frage ich jetzt!
00:42:52: Was is in die Alternativen?
00:42:54: Ich kann gar nicht mehr denken, ich kann nicht rational, ich funktioniere nur noch ja... Dann wird der Erschöpfungszustand stärker weil gar nichts mehr aufgeladen wird ne?
00:43:03: Weil gar keine stärkenden Gedanken reinkommen.
00:43:08: und Worte, kann ich nur noch mal betonen.
00:43:11: Worte prägen unser Empfinden das was wir denken.
00:43:15: die Worte die wir denken wirken direkt auf unser empfinden auf unser wohlbefinden aus.
00:43:20: und wenn ich denke ich bin total fertig Ich bin am Boden ich bin erschöpft keiner hilft mir.
00:43:26: ich halte dass nicht aus.
00:43:27: wie soll ich das aushalten?
00:43:30: was wahrscheinlich alles in dem Moment auch wirklich deinem Empfinden entspricht, macht die Situation.
00:43:34: Die manifestiert diese Situation und wenn es dir gelingt versuchst bitte mit kleinen kleinen kleinen Ameisenschritten zu sagen ich bin erschöpft.
00:43:44: das ist eine Phase die sehr herausfordernd die geht vorüber Und morgen finde ich einen klitzeklein moment indem ich etwas für mich mache.
00:43:53: Das weiß Ich und auch da meine Stimmlage Meine Tonlage und so ist ganz anders.
00:44:01: Und das wirkt auf mein Nervensystem, also an alle... Bitte probiert es unbedingt aus!
00:44:05: Das hat einen wahnsinnig großen Effekt auf unser Wohlbefinden und auch in solchen Situationen.
00:44:12: Auch Nichtmütter haben ja herausfordernde und wirklich erschöpfende Situationen.
00:44:19: Wir waren ja eine andere Lebenssituation vielleicht erst schon mal vergleichbar.
00:44:22: Auch wenn ich jetzt schlafmangel Ja, wie gesagt kann nicht mir vorstellen, dass es schrecklich ist.
00:44:28: Auch wenn ich mal eine Nacht nicht schlafen konnte, kann ich mir vorstellen wie das ist, wenn man über Wochen zu wenig Schlaf bekommt.
00:44:35: Ja, also ich kann da ein Beispiel... Also ich hatte ja zwei Kinder unter zwei, die waren sehr nah zusammen und ich wusste im Vorfeld nicht wie anstrengend es ist.
00:44:46: Und ich war wirklich erstaunt das Nichtschlafen des permanenten Präsenz sein müssen und ich habe irgendwann angefangen jeden Abend mir selber mich bei mir selber zu bedanken.
00:44:59: Einfach nur, ich bin stolz dass ich diesen Tag geschafft habe.
00:45:03: Das hört sich jetzt vielleicht komisch an aber das hat mir total geholfen einfach zu sagen Ich bin froh, dass ich diesem Tag geschafft hab und gar nicht ob der jetzt besonders gut war oder es ist besonders schlimm oder wie auch immer.
00:45:15: ne ich habe ihn einfach geschafft Und wir sind ein stückchen weiter gewachsen miteinander und den morgigen tag schaffe ich auch.
00:45:22: und tatsächlich muss man sich dann auch an kleinen kleine Momente wo man denkt, ja jetzt bin ich irgendwie entspannt weil die Kinder in der Kita sind.
00:45:35: Weil die Oma eine Runde mit denen unterwegs ist, weil das mal auch dann diese kleinen Klitze-Momente für sich auch wahrnimmt und nicht eben dann.
00:45:45: ach jetzt mach' ich noch schnell, da macht es nochmal... Ne!
00:45:48: Es ist jetzt ein Moment, der ist für mich.
00:45:50: Ich gehe jetzt in die Badewanne, ich bin immer in die und entspannen einfach, dann haben wir diesen Tag geschafft.
00:45:58: Dann kommen die Kinder, dann schaffen wir den Abend und den schaffen wir gut!
00:46:01: Und auch heute Abend denken wir darüber nach gemeinsam, kommt ein bisschen aufs Alter an.
00:46:05: aber was war heute das Schönste?
00:46:08: Und wenn einem nichts einfällt, was das Schöneste war... muss man gucken, dass uns morgen was einfällt.
00:46:13: Was das schönste
00:46:13: war
00:46:14: und das habe ich mit meinen Kindern ... Ja, mich nennt sie ja Herzenszeit die meisten kennen's aber das habe Ich mit meinen Kindern.
00:46:21: Jahre Jahre bis Sie richtig groß waren haben wir darüber beim Bett gehen auch mal drüber gesprochen.
00:46:26: Das war eigentlich für dich das Schönste.
00:46:28: Und was ganz und man muss anfangen kleine Brötchen zu backen und achtsam mit kleinen Momenten zu sein.
00:46:33: es kann auch Mal einfach nur das schöne Wetter oder Ja,
00:46:37: die kleinen Sachen.
00:46:37: Genau und auch die kleinen Momente suchen.
00:46:39: also wie gesagt wenn du in so'n Erschöpfungsphase bist die über ein paar Wochen geht Die dir auch schaffen bewusst schaffen Also es Bewusstsein ich weiß Sag aber ich kann nur noch funktionieren Ich kann gar nicht mehr denken.
00:46:51: In dem Moment wo du das denkst, denkst Du ja Und diesen Gedanken kannst Du durch was anderes ersetzen und Es könnte...ich kann mir vorstellen es könnte helfen Schreib Dir das halt auf!
00:47:01: Also Wenn Du denkst Ich bin total am Ende und ich weiß nicht mehr, wohin oder wo hinten.
00:47:06: Dann schreibt dir das doch auf, macht dir irgendwo ein kleines Postethän oder steckt dir den Zettel in die Hosentasche?
00:47:11: Oder wo du da dran kommst und sagen kannst, mein Moment!
00:47:14: Ich schaff das.
00:47:15: Das ist im Grunde finde ich dein Beispiel sehr schön dafür dass es was ganz individuelles ist.
00:47:21: für dich war es die Badewanne für jemanden anderen ist vielleicht einen Spaziergang oder sich mal fünf Minuten in Garten auf die Bank zu setzen.
00:47:28: was immer's auch ist diesen Moment sich zu nehmen den auch so wertzuschätzen, dass du die Kraft daraus tankst.
00:47:36: Ich will nicht damit sagen, dass das den Schlafmangel ausgleicht.
00:47:39: Aber für dein Nervensystem ist es unheimlich beruhigend zu wissen, es gibt... Es ist herausfordernd und gleichzeitig finde ich kleine Momente, die wenigstens ein bisschen mich wieder aufladen und mir Energie schenken, gell?
00:47:53: Ich bin mal wirklich sehr gespannt.
00:47:55: Also es ist ja ein Thema, wir könnten jetzt wahrscheinlich noch stunden Tage darüber reden und es hat ja wirklich diese vielen Aspekte von der Paarbeziehung, der Eltern-Beziehung den erwachsenen Menschen als Individuen mit ihren Lebenshorizonten, mit ihren Alltagserlebnissen sozusagen und das was das Kind braucht und dass es eventuell jeden Tag oder alle paar Tage etwas anderes ist, was Neues ist ,was das Kind und dass das eine besondere Herausforderung der Zeit ist.
00:48:22: Und gleichzeitig finde ich halt auch, es ist so wichtig!
00:48:24: Weil diese Kinder natürlich alles das... Wir reden in jeder Podcastfolge davon, dass das was wir machen Prägung ist.
00:48:31: Prägungen aus der Kindheit, Erfahrungen aus den Kindheiten die sich ganz tief eingefressen haben und mit dem Gedanken... ...ist es vielleicht für die Eltern nochmal auch eine Motivation von einer anderen Ebene heraus zu sagen Was will ich meinem Kind eigentlich mitgeben?
00:48:43: Welche Erfahrungen möchte ich denn, dass dieses Kind ganz ganz früh macht und in meiner Umgebung macht was ich ihm mit geben kann?
00:48:50: Das finde ich ja für die Menschheit auch wichtig.
00:48:54: Wir wollen ja die Welt verbessern, gell?
00:48:55: Ja, wir wollen jeden Fall!
00:48:58: Die Welt verbessert und das ist bestimmt ein Schritt wo jeder auch einen Beitrag dazu leisten kann.
00:49:04: Ja liebe Daniela vielen Dank dass du da warst.
00:49:06: ich fand es extrem spannend mit dir zu unterhalten und über dieses Thema zu reden und auch Einblicke in diese intensive Welt bekommen auch die Bedürfnisse und Gefühle und Ausdrucksmöglichkeiten von Kindern kennenzulernen.
00:49:23: Danke fürs Einschalten, danke fürs Zuhören.
00:49:25: Bedanke dich bei dir selbst, dass du was für dich und deine Beziehungen zu deinen Kindern tust!
00:49:31: Wir freuen uns natürlich wenn ihr uns schreibt Kommentare unter dem Podcast hinterlasst.
00:49:36: Ihr könnt mir auf Instagram schreiben.
00:49:38: die Daniela ist auch auf Instagram.
00:49:45: Ich freue mich sehr von euch zu erfahren, welche Erfahrungen
00:49:47: ihr habt.
00:49:48: Was
00:49:49: vielleicht auch noch Pumpte sind die wir heute nicht angesprochen haben aber euch besonders wichtig sind und ich freue mich wenn ihr mir nächste Woche wieder einschaltet.
00:49:56: bis dahin eines Liebes Susanna
00:49:59: und Daniela.
00:50:00: Tschüss!
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