Ärger und Wut brauchen Anerkennung (Video)

Shownotes

Kennst du das: Dein Gegenüber lenkt ein, kommt auf dich zu und will die Sache beenden. Und du kannst einfach nicht. Du bist einfach noch nicht bereit, einzulenken. Du steckst noch mitten drin in deiner Wut oder Verärgerung oder Frustration fest.

Der Grund wird dich überraschen. Deine Gefühle brauchen Anerkennung.

In dieser Episode erfährst du, was uns auf im Weg steht und stur bleiben lässt, obwohl das gegenüber schon einlenkt und wie du dich mit Gewaltfreier Kommunikation besser einigen kannst.

Du wünscht dir erfüllende Beziehungen? Willst weniger Konflikte und Missverständnisse? Dann bist du hier genau richtig.

In dem GfK-Podcast "Sprich dich glücklich" erfährst du alles über Kommunikation und Beziehungen. Jeden Mittwoch spreche ich über Themen und Fragen rund um Kommunikation. Über Erfahrungen und Beobachtungen in meinem Alltag. Und über Hürden und Missverständnisse, die uns das Leben manchmal schwer machen. Du findest hier Inspirationen und Anregungen, wie du deine Kommunikation und deine Beziehungen verbessern kannst.

Gewaltfreie Kommunikation ist ein einfacher Weg, Gefühle und Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen. Ob Stress in der Familie, Streit in der Beziehung oder in Freundschaften: Mit GfK verstehst du besser, worum's wirklich geht, kannst du besser mit Konflikten umgehen bleibst selbst in schwierigen Situationen gelassen. Wie das du das machst erfährst in diesem Podcast.

Meine Name ist Susanne Kallista. Ich bin zertifizierter Coach und ausgebildete Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg. Un dich freue mich, wenn du den Podcast abonnierst und mir auf Instagram folgst.

Homepage Instagram Schnitt: Susanne Kallista Studio: true podcast productions www.kerstin-truedinger.de Musik: The Whole Spiel Audio

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu sprich dich glücklich, deinem GfK-Podcast.

00:00:03: Ich bin Susanne Kallister und seit den Trainern für gewaltfreie Kommunikation.

00:00:09: Und ich habe diesen Podcast gestartet um dir die kommunikation näherzubringen.

00:00:13: Du bist also jetzt hier genau richtig wenn du was für dich und deine Beziehung tun willst.

00:00:19: Jetzt viel Spaß mit der Folge!

00:00:20: Heute habe ich ein Thema mitgebracht was ich wirklich total interessant finde nämlich warum es manchmal so schwer ist sich zu einigen Also warum wir uns manchmal in Streit-Situationen, obwohl der andere schon Zugestände macht und einlenkt trotzdem noch nicht wollen oder noch nicht können.

00:00:40: Und ich kann das aus eigener Erfahrung auch noch ganz gut nachvollziehen dass ich den Momente habe wo ich richtig gespürt hab... Ich bin doch nicht so weit!

00:00:48: Ich bin überhaupt noch nicht bereit zu einer Einigung.

00:00:50: da fehlt noch was ja und das was gefehlt hat war aber nicht die Breitschaft von meinem Gegenüber ja, zu sagen zu dem was ich wollte oder zu dem das wir eigentlich ausgemacht hatten.

00:01:02: Und um das so ein bisschen greifbarer zu machen habe ich euch ein Beispiel mitgebracht aus meiner Praxis dass ich euch jetzt erzähle ein bisschen anonymisiert und zwar geht es um zwei Ärztinnen, die beiden ÄrztInnen teilen sich eine Praxis und in der Praxis gibt es ja bestimmte Bereiche, die die halt beide nutzen.

00:01:19: Also zum Beispiel den Empfang wo die Patienten halt hingehen zur Anmeldung.

00:01:25: dann gibt's bestimmte Räumlichkeiten, die sie gemeinsam nutzen und natürlich hat auch jede von dem Beiden ihre Ereignisse in eigenes Sprechzimmer.

00:01:33: so und im Zuge dieser Gemeinschaft gab es natürlich Absprachen und gemeinsame Vorstellungen davon, wie die Praxis jetzt zum Beispiel weiterentwickelt werden soll.

00:01:46: Wie sie gestaltet werden soll?

00:01:48: Also was soll renoviert werden?

00:01:50: Wie soll z.B.

00:01:51: der Wartepereich gestaltet wird?

00:01:55: Welche Umbauten sollen vorgenommen werden auch personell?

00:01:59: Wie sollte das alles gemacht werden?

00:02:00: Es gab ganz viele Vorstellung davon, Die waren auch schon recht konkret diese Vorstellungen.

00:02:10: Und dann ist das aber irgendwie alles stagniert, also es ist außer die Absprache, dass es passieren soll nicht viel mehr passiert.

00:02:18: Es wurde nie konkret, es kam einfach nicht ins Rollen.

00:02:22: Keine von den beiden kam so richtig ins Tun und in's Handeln und es ist einfach nichts passiert.

00:02:30: Das hat dazu geführt, Die nenne ich jetzt mal Lotti und die andere nenne nicht Claire, damit es ein bisschen leichter ist nachzuvollziehen.

00:02:40: Und irgendwann war der Lotti das zu viel.

00:02:43: also sie hat schon gemerkt dass immer mehr Kroll hoch kamen und auch ja Wut und Unverständnis und auch so eine Spur Unsicherheit ob die Claire das überhaupt alles noch möchte?

00:02:59: Was die Lotti versäumt hat war das man anzusprechen.

00:03:03: Sie hat halt so lange gewartet, bis es ihr selber nicht mehr möglich war.

00:03:10: Es ist fast so wie Druck auf dem Kessel sozusagen.

00:03:13: Dass es ihr gar nicht mehr gut gelungen oder eigentlich gar nicht gelungen ist das ganz normal mal anzusprechen was sie denkt und sich wünschen würde welche Fragen bei ihr offen sind sondern es ist halt eskaliert.

00:03:30: viele Vorwürfe und es hat sich dann halt alles so zugespitzt.

00:03:36: Und es war klar, es braucht eine Aussprache und diese Ausspracher hat dann auch stattgefunden und da kamen dann alles auf dem Tisch nämlich was der Lotti alles sozusagen tierisch offen geist gegangen ist.

00:03:47: Die Claire wäre nicht teamfähig, sie wär nicht zuverlässig.

00:03:51: Sie würde sich nicht an die Absprachen

00:03:52: halten.".

00:03:53: Also es gab ganz viele unerfüllte Bedürfnisse und ganz viele Emotionen, die da hochkamen und sich halt in Vorwürfen und Anschuldigungen und Beschuldigung ihren Weg gesucht haben.

00:04:07: Und jetzt kommt dieser interessante Teil den ich heute besonders fokussieren möchte nämlich der ging so.

00:04:12: Die Claire hat dann gesagt achso ja na gut Dann machen wir das halt so, dann teilen wir uns den Raum so wie du dies vorgestellt hast.

00:04:20: Oder dann machen wir die Umgestaltung so... Wie wir das mal ursprünglich besprochen haben und gehen das jetzt an?

00:04:29: Da würde man doch denken, na dann ist ja alles gut!

00:04:31: Dann hat es ja die Aussprache einen positiven Effekt gehabt.

00:04:34: Weit gefehlt.

00:04:35: Die Lotti war... Ja irgendwie ist die Sturge blieben, die konnte da nicht weg.

00:04:41: Die hat das gar nicht wahrgenommen, die hatte im Grunde keine Kapazitäten gehabt zu sehen dass Ja, ihre Wünsche jetzt oder ihre Bedürfnisse jetzt erfüllt werden sollen.

00:04:52: Und die war ganz in wie im Tunnel und das kann man nicht einfach so machen und es geht so nicht und hat immer weiter geredet.

00:04:59: Die war noch mitten in ihrem Film und hat Wie gesagt, dass gar nicht wahrgenommen, dass das Angebot eigentlich schon da war, dass die Claire eingelenkt hat, dass sie Claire auch einsichtig war.

00:05:11: Da war überhaupt kein Weg.

00:05:12: Und jetzt ist die spannende Frage, warum das so?

00:05:15: was hat gefehlt?

00:05:16: Was hat denn die Lotti eigentlich gebraucht?

00:05:20: und bei dem Gespräch haben sie noch keinen... Also es ging dann im Grunde in diesem Status, wo das Gespräch erst mal beendet wurde und wurde dann zu einem späteren Zeitpunkt weitergeführt und in der Zwischenzeit musste halt etwas klargestellt werden.

00:05:36: Und hast du eine Idee, was das sein könnte, was da gefehlet hat?

00:05:40: Warum nicht das Einlenken oder das Angebot, dass auf eine Einigung annehmen konnte die Lotti.

00:05:47: Warum die quasi Sturge blieben ist wenn man das so nennen möchte?

00:05:51: Ich verratz dir!

00:05:53: Es lag einfach daran, dass ihre Wut und ihre Enttäuschung und ihre Frustration diese Gefühle, die wollen anerkannt werden.

00:06:05: Ja also es ist jetzt nicht ein bewusster Prozess, dass man sagen kann die Lotti wollte jetzt was sie sagten aber im Unbewussten ist es, was total wichtig ist.

00:06:13: Und das ist auch das, was wir aus dieser Geschichte von den beiden lernen können für uns, weil das auch für alle anderen Lebenssituationen total wichtig sind.

00:06:24: Was es gebraucht hat dann am Ende auch... Anerkannt wurde, warum sie sauer war.

00:06:33: Dass anerkannt wurden, warum Sie wütend war, warum sich frustriert war und dass nicht einfach so weg zwischen im Sinne von achso naja da machen wir es halt so.

00:06:43: das ist zu schnell und vielleicht kennt das viele von euch auch ja aus partnerschaftlichen Beziehungen.

00:06:49: wenn du dich schon in was rein gesteigert hast weil's über einen längeren Zeitraum einfach nicht so funktioniert hat wie du es vorgestellt hast und der andere dann vermeintlich einfach so sagt, na ja dann machen wir es halt.

00:07:03: Dass es sich irgendwie nicht befriedigend anfühlt, dass es nicht gut genug anfühlet weil genau das fehlt die Anerkennung dessen wie's dir geht.

00:07:13: also das Gefühl in dem Moment und das ist total wichtig und in dem konkreten Fall würde jetzt was jetzt hätte passieren müssen was nicht so ganz eins zu eins stattgefunden hat, aber so ging es in die Richtung.

00:07:30: Deswegen hat die Einigung dann auch funktioniert.

00:07:32: also sowas zu sagen wie zum Beispiel Ich kann verstehen, dass dich das frustriert.

00:07:40: Dass es jetzt so lange gedauert hat!

00:07:42: Ich habe gemerkt ich bin da selber nicht so richtig in die Pötte gekommen.

00:07:46: Sie hätte jetzt die Klär sagen können zum Beispiel.

00:07:48: Wenn sie sagen können ja ich hab das zugesagt und dann habe ich irgendwie mein Fokus auf andere Sachen gelenkt.

00:07:53: Ich war mit anderen Sachen beschäftigt.

00:07:54: Die fand ich dann wichtiger Und ich habe gar nicht mehr einen Blick gehabt, dass sich das frustriert und dass du das eigentlich hättest viel schneller erledigen wollen.

00:08:03: Ja anzuerkennen was das für Gefühle sind bei der Lotti.

00:08:10: Und gleichzeitig natürlich auch so ein bisschen den eigenen Anteil daran, also die Claire hat ja einen Anteil da dran warum die Lotti frustriert war und Da sind wir auch noch mal bei dem Thema, die soll sich dann nicht entschuldigen Die muss jetzt nicht sagen Also ihr könnt es bedauern, sie könnte immer sagen es tut mir leid.

00:08:29: Es könnte zum Beispiel sagen ich kann es tut mehr Leid dass ich da nicht transparenter gemacht habe, dass ich zum Beispiel aktuell gar keine Zeit hab oder aktuell gar keinen Nerv hab mich mit unserer Umgestaltung zu beschäftigen.

00:08:41: Das hätte ich ja sagen können und das tut mir leid.

00:08:43: Ich bedauere das!

00:08:44: Dann hätt' ich dir viel mehr Sicherheit und Transparenz geben können und hättest du gewusst woran wir sind oder woran Du bist?

00:08:50: Sie muss sich nicht

00:08:51: entschuldigen.".

00:08:52: Und sie kann die Verantwortung dafür übernehmen und sie kann dann sagen Ja... Ich daue das zum Beispiel.

00:08:59: oder sie kann auch sagen, ich verstehe dass dich das wütend macht.

00:09:02: Ich verstehe, dass dich frustriert und dass du enttäuscht bist.

00:09:05: Das ist nicht schnell.

00:09:06: Jetzt kann ich gut verstehen und es auch so stehen lassen.

00:09:10: Und Es ist natürlich auch eine Frage der Empathie Fähigkeit.

00:09:15: uns kann ja jeder lernen also alle alle können das lernen und wir sind Ja in verschiedenen Lebenssituationen mehr weniger gut fähig und empathisch dem anderen gegenüber zu zeigen und empathisch zu sein, besser so empathisch als gar nicht, würde ich mal sagen.

00:09:34: Du kannst das ja auch verstehen.

00:09:36: Wenn du jetzt in dich rein fühlst und einfach mal dich versuchst, in die Situation von der Lotti zu versetzen... wenn sie da was ausgemacht haben und im Große Pläne geschmiedet sind oder haben gemeinsam so eine Vision gebaut und dann passiert irgendwie nichts.

00:09:48: Das haben wir ja in vielen Lebenssituationen wahrscheinlich alle schonmal vergleichbar erlebten.

00:09:53: dass es irgendwie frustrierend ist Und dann kann ich das nachvollziehen Ist ja nicht... Also ich persönlich finde, dass es leicht ist es nachzuvollziehen.

00:10:02: In solchen Situationen ist es total hilfreich, das auch zu sagen.

00:10:05: Also die anzuerkennen was bei dem Gegenüber ist.

00:10:08: Bevor ich also einlenke, bevor ich also sage na gut Stimmt jetzt mach mal jetzt so hat man's eigentlich ausgemacht Anzuerkenn in welcher Situation der andere Jetzt gerade ist und vielleicht auch damit anzuerkennen warum.

00:10:24: Die Lotti war ja wie gesagt schon die hat solange gewartet die hatte so lange in sich reingefressen dass die dann halt auch einfach explodiert ist und ihre Kommunikation nicht gut war.

00:10:35: Also diese ganzen Vorwürfe zu machen, das hat die Klär natürlich auch nicht gerne gehört.

00:10:40: Und gleichzeitig kann sie empathisch bleiben.

00:10:44: Und bestimmt erinnerst du dich – ich sage das ja ganz oft und immer wieder gerne – dass Anschuldigungen, Beschuldigung, Kritik auch verbale Attacken immer auf unerfüllte Bedürfnisse hinweisen.

00:10:58: Das heißt, wenn sie sagt du bist nicht teamfähig ist das Bedürfennis dahinter nach Gemeinsamkeit auch zu Gehörigkeit und auch nach Verlässlichkeit.

00:11:09: Das steckt ja da hinter.

00:11:10: Das ist so kurz gekommen.

00:11:11: Sie hätte in einer anderen mentalen Verfassung sozusagen bessere Worte gefunden um das auszudrücken was ihr eigentlich möchte was hier eigentlich wichtig ist worum es ihr geht anstelle einen Vorwurf zu machen.

00:11:25: Und gleichzeitig kannst du auch immer, wenn ein Vorwurf dir entgegen gebracht wird versuchen da dahinter zu gucken und sagen ja fand ich jetzt nicht so tollen vorwürfen zu kriegen aber ich kann ja versuchen zu verstehen was da dahin steckt um im Gespräch zu bleiben und nicht zu sagen ihr habt bis selber nicht teamfähig oder irgend sowas.

00:11:43: also das ist das was ich wichtig finde am Umgang mit Vorwürfe zu verstehen, dass da ein unerfülltes Bedürfnis dahinter steckt und bei der Lotti war das so.

00:11:56: Und in dem Moment wo das anerkannt wird, dass es ihr so geht und dass sie mit ihrem Gefühl und mit ihren Bedürfenissen wahrgenommen wird ist die Bereitschaft – und das gilt jetzt wieder allgemein – ist die Bereitschaft des Angebots was dann kommt anzunehmen viel viel größer.

00:12:14: Das finde ich eine ganz schöne Geschichte ja hilfreicher um zu verstehen, wie wir manchmal ticken und in solchen Situationen damit umgehen können.

00:12:28: Und in persönlichen Beziehungen ist es dann aus meiner Sicht nochmal total wichtig – insbesondere für Männer!

00:12:36: du in der Situation bist und dass du merkst, dass deine Partnerin oder dein Partner schon sauer ist.

00:12:44: Weil das bestimmt nicht eingetreten ist weil bestimmte Erwartungen geäußert wurden die sich aber nicht erfüllt haben weil du es nicht gemacht hast zum Beispiel so dann finde ich total wichtig auch da drauf zu achten wie du das machst.

00:12:59: also ich habe noch mit einer Frau gesprochen.

00:13:02: es passt eigentlich ganz gut hier rein.

00:13:08: Ihr Mann dann oft sagt Na gut, da machen wir es halt so.

00:13:12: Also das ist halt so für sie unannehmbar.

00:13:16: Obwohl es dann eigentlich so gehen würde wie Sie sich's vorstellen Ist es für sie quasi nicht annehmbar weil Der Ton, der das so ist natürlich interpretiert sie da was rein.

00:13:28: Das ist ja überhaupt keine Frage dass wir ja Sender und Empfänger Ohren haben und ganz viel von dem wie wir etwas aufnehmen mit unserem eigenen Gedanken zu tun hat Und gleichzeitig ist es auch für ihn wäre es hilfreich.

00:13:47: Also wenn sie das weiß, für die beiden würde ich sagen es wäre vielleicht hilfreich darüber mal zu sprechen und dass sie das sagt.

00:13:52: Dass sie sagt mir fällt das total schwer.

00:13:54: Wenn du das so sagst dann kommt bei mir an sowie ja mir doch egal da machen wir's halt so.

00:13:58: Und Das denke ich mir jetzt aus hat sie nicht gesagt.

00:14:01: aber ich könnte mir vorstellen dass solche Gedanken Da Mitschwingen Wenn Sie den Satz hört na gut dann machen wirs halt so nach dem Motto Es geht ja immer nur nach deinem Willen.

00:14:16: oder du hast recht, ich habe meine Ruhe.

00:14:18: Das ist so ein Satz, den ich von früher aus meinem Elternhaus kenne, den Ich selbst als unbeteiligte sehr unschön fand und das sind alles Sachen die dann abgehen wenn ich das höre.

00:14:29: es heißt es wäre natürlich auch für ihn hilfreich das zu wissen was er bei ihr auslöst und zu überlegen.

00:14:37: kann ich das vielleicht anders sagen?

00:14:39: Kann ich vielleicht anders ausdrücken dass ich einverstanden bin, nicht das es mir egal ist wie wir's machen sondern dass ich damit ein verstanden bin wie es gemacht werden soll.

00:14:48: und dann kann ich das vielleicht ausdrücken indem ich sage Ja, ich bin einverstanden.

00:14:56: Oder was ich vorhin schon gesagt habe, was bei der Klär war auch zu sagen Ich verstehe dass du sauer bist weil wir das schon vor paar Tagen vereinbart hatten und ich es noch nicht gemacht habe oder ich mich dazu noch nicht geäußert habe oder noch keine Stellung dazu bezogen haben oder was auch immer.

00:15:10: dann sozusagen der konkrete Anlass ist Auch da so'n bisschen So'n Intro machen und die sagen ja okay gut halt so sondern einfach zu sagen Ja, ich verstehe.

00:15:21: Ich merke es prässtiert ist dir wirklich wichtig und ich habe jetzt nochmal drüber nachgedacht und bin einverstanden.

00:15:28: Dann kommt was ganz anderes rüber.

00:15:32: wie immer auch da empfehlen, findet eure eigenen Worte das gut zu formulieren.

00:15:36: Die euch die auch so dass es zu eurer Sprache passt und zudem wir miteinander reden, dass nichts zugestellster kommt und gleichzeitig ist es natürlich immer so wenn ihr mal was neues ausprobieren wollt fühlt sich's immer ein bisschen sperrig und schwierig an.

00:15:50: oder das ist ja genau das was man üben soll und was man mal ausprobiert.

00:15:53: deswegen ist es ja auch ein Versuch Wie komme ich damit klar und was löst das bei meinem Gegenüber aus?

00:15:59: Und darüber können wir natürlich auch widersprechen.

00:16:02: Du könntest zum Beispiel dann sagen zu deiner Frau, wenn nicht das und dass sage oder ich habe jetzt mal etwas probiert wie ist denn das bei dir angekommen?

00:16:11: Was waren da deine Gedanken als du das von mir gehört hast?

00:16:15: Es ist dir der leichter gefallen zum Beispiel.

00:16:17: Und ich finde alle diese Gespräche auf der Metaebene sind ja auch was die euch in der Beziehung zu jedem Menschen übrigens weiterbringen und euch auch persönlich weiterbringt, so zu reflektieren.

00:16:33: Aber ich habe jetzt das so und so gesagt, dass hat das ausgelöst.

00:16:36: Achso!

00:16:37: Das ist ja interessant.

00:16:39: Und was hättest du dir eigentlich von mir gewünscht?

00:16:44: Natürlich ist es auch für die Frau mit der ich gerade über dich gesprochen hab... Für sie wäre es auch hilfreich das wirklich anzusprechen.

00:16:50: Für Sie wäre es total hilfreich ihm zu sagen Wenn du das sagst, da schüttelts mich.

00:16:57: Da merke ich richtig wie ein Widerstand spüre.

00:17:03: Den spürt ich körperlich quasi.

00:17:05: Das fällt mir so schwer, dass dann anzunehmen wenn du einfach sagst na gut dann mach mal's halt so.

00:17:10: Ich brauch da was anderes.

00:17:12: Ich brauche da irgendwie mehr Verständnis zum Beispiel Dass ich jetzt sauer bin oder dass mir das wichtig ist und ich habe aber den Eindruck es dir egal ist und irgendwie das macht mich traurig oder so.

00:17:26: Also was auch immer da, das ist ja ein kleiner Plumstrauß den ich dir anbiete, dass du für dich da was rauspickst, was erstens zutreffend ist und auch wie gesagt zu dem passt, wie du normalerweise sprichst oder was du normalerweise sagen würdest um etwas zu der Situation passt.

00:17:43: Also... Ich fasse jetzt nochmal zusammen!

00:17:46: Das was mir heute wichtig ist die mitzugeben ist dass die Wut, die Frustration, die Enttäuschung.

00:17:57: Ja, Unsicherheit also alle diese Gefühle, die auf unerfüllte Bedürfnisse hinweisen Anerkennung brauchen das sie nicht einfach weggehen weil auf einmal Einigungen Sicht ist sondern die sind ja da haben sich entwickelt und die brauchen auch Die Anerkennen, dass Sie in dem Sinne berechtigt waren und die sind hier auch berechtig.

00:18:18: also wenn ich Wütend bin und sauer bin.

00:18:21: Es ist ja kein unberechtigtes Gefühl, sondern es ist ja was?

00:18:24: Was ich empfinde!

00:18:25: Und das ist da.

00:18:26: und das anzuerkennen uns kann auch übrigens etwas sein, was du selbst machst.

00:18:31: also Du könntest zum Beispiel Gefahr laufen dass wenn du sauer bist und wütend bist und die andere Person sagt na gut einverstanden wir gehen jetzt den Weg.

00:18:41: Dass du dann selber sagst Ja, dann war ich jetzt wieder umsonst sauer oder unberechtigterweise sauer.

00:18:48: Oder ich habe übertrieben oder so, ne?

00:18:50: Also solche negativen Selbstgespräche würde ich dir empfehlen nicht zu machen.

00:18:54: und wenn du spürst dass solche Gedanken hochkommen Dann auch selber dir die Chance zu geben dein wütend sein und deiner Frustration die Anerkennung zu geben.

00:19:06: Und sagen, ja ich war frustriert!

00:19:07: Das hat mich wirklich sauer gemacht das ich so lange warten musste.

00:19:10: Es hat mich sauergemacht dass ich das so oft gesagt habe oder so oft sagen muss und nichts passiert ist.

00:19:17: Ich hatte mir das anders vorgestellt.

00:19:20: Mein Lieblingssatz, den gebe ich heute noch mal mit.

00:19:22: Du kannst auch zu dir selber sagen, das hatte ich mir anders vor gestellt Und alle anderen Personen können auch zu dir sagen, wenn du sauer und frustriert bist.

00:19:29: Also die Claire kann zur Lotti sagen ich kann verstehen dass du frustrierd bist.

00:19:33: das hat sie dir anders vorgestellt.

00:19:37: in diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg mit dem nächsten mal.

00:19:43: wenn du in so einer Situation bist und dich einigen möchtest und spürst dass da noch im Widerstand ist dann weißt Du jetzt wie du den begegnest und wie du deine Gefühle annehmen kannst welche auch immer da gerade sind.

00:19:55: So und ich habe eine neue Rubrik für dich, nämlich Buchempfehlungen.

00:19:58: Ich liebe ja Lesen und lese wirklich viel und es gibt ganz viele Bücher die ich so liebe dass ich sie schon mehrmals gelesen habe.

00:20:06: und warum mich gerne Bücher empfehle hat mehrere Gründe.

00:20:11: zum einen finde ich das lesen etwas sehr sehr bereicherndes ist und zum anderen finde Das lesen Empathie schult.

00:20:22: Und ich hatte das schon mal irgendwo gepostet und dann hat eine geschrieben, ja, das wäre so als würde man aus einem Buch Fahrradfahren lernen.

00:20:32: Dann habe ich gedacht Ja, stimmt!

00:20:34: Fahrrad fahren lernen vielleicht nicht empathie schon weil... Du, wenn du ein Buch liest und dich mit den Menschen identifizierst oder dich auch fragst warum jemand so handelt und versucht zu verstehen.

00:20:47: Warum die Personen so agieren und nicht anders?

00:20:51: Oder wie du in der gleichen Situation agieren würdest.

00:20:54: Das ist ja das was wirklich passiert.

00:20:55: Das sind ja wirklich echte Gedanken Die auch echte Gefühle auslösen können.

00:20:59: Insofern Es lesen auf jeden Fall eine Empathie-Schule.

00:21:04: So, und das Buch was ich dir heute mitgebracht habe heißt Der Heilige Eddie und ist von Jakob Arjuni.

00:21:10: Und es ist so ne sehr sehr sehr lustige Geschichte die wirklich viel Charme hat und Witz und Tempo und schnell geschrieben ist und wirklich richtig schön lesbar ist.

00:21:21: Da geht's um einen kleinen kriminellen Lebenskünstler in Berlin.

00:21:24: Also wirklich eine tolle Geschichte empfehle ich dir von Herzen der Heilige Eddy.

00:21:29: So, was ich dir noch empfehle ist auf jeden Fall nächste Woche wieder einzuschalten und sprich dich glücklich zu hören.

00:21:36: Natürlich freue ich mich wenn du den Podcast abonnierst!

00:21:39: Es ist ja so dass die Währung für alle Podcaster das Abonnieren ist, das Weiterleiten ist, es kommentieren ist und für mich ist das natürlich auch total wichtig zu spüren und zur Rückmeidung zu kriegen, dass das ankommt, was Podcast auch wachsen lassen und mehr Menschen erreichen mit meinem Thema Gewaltfreie Kommunikation.

00:22:03: Und ich würde mich sehr, sehr freuen wenn du mich dabei unterstützt!

00:22:07: Du bist auch herzlich eingeladen mir zu schreiben wenn du Fragen hast oder ein Thema was dich beschäftigt oder was dich belastet und wo du gerne eine Antwort von mir hättest oder vielleicht ne Lösungsidee in diesem Sinne.

00:22:18: vielen Dank bedankt du dich bei dir selbst dass du was für dich und deine Beziehungen getan hast.

00:22:23: alles Liebe bis nächste Woche Deine Susanne.

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